softgarden ist eine Recruiting-Software der softgarden e-recruiting GmbH mit Sitz in Berlin. Wer nach softgarden Erfahrungen sucht, will wissen: Was kann das Tool, was kostet es, und passt es zu Personalberatern? Dieser Überblick stützt sich auf die öffentlichen Angaben des Anbieters (abgerufen im September 2026) und ordnet ein, was ein ATS in einer Personalberatung übernimmt und was du separat lösen musst.
Was ist softgarden und für wen ist es gebaut?
softgarden beschreibt sich laut Startseite (Stand 09/2026) als Recruiting-Software und digitales Bewerbermanagement, das Unternehmen von der Stellenausschreibung über das Bewerbermanagement bis zum Onboarding unterstützt. Laut Anbieter nutzen mehr als 2.000 Unternehmen die Software, das Unternehmen ist nach eigenen Angaben seit 2003 am Markt. Sitz ist laut Impressum Berlin.
Als Zielgruppen nennt die Startseite Start-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand sowie Enterprise-Unternehmen.
Der Schwerpunkt liegt damit laut Anbieter auf dem Recruiting im eigenen Unternehmen: Stellen ausschreiben, Bewerbungen bündeln, im Team entscheiden, neue Mitarbeitende einarbeiten. Ein Personalberater oder Headhunter arbeitet mit einer anderen Logik: Er gewinnt Mandate und spricht Kandidaten aktiv an. Eine breitere Marktübersicht findest du bei Software für Personaldienstleister.
Die wichtigsten Funktionen laut Anbieter
Die folgenden Punkte stammen von der Startseite und dem Feature-Vergleich auf der Preisseite von softgarden (Stand 09/2026):
- Multiposting: Veröffentlichung auf über 1.200 Jobbörsen, Social Media und Google Ads, dazu eine Anbindung an die Bundesagentur für Arbeit.
- Karriereseite: mobiloptimierte Karriereseite mit KI-Unterstützung, ein Karriereseite-Pro-Baukasten ist in Core zubuchbar.
- Bewerbermanagement und Zusammenarbeit: E-Mail-Kommunikation im System, Kalender, To-dos und Notizen, Team-Kommentare und Bewertungen, Video-Interviews und Talent Pool.
- Automatisierungen: automatisierte Standard-Workflows, Kommunikationsvorlagen sowie standardisierte Zu- und Absageprozesse.
- KI-Funktionen: KI-Unterstützung für Stellenanzeigen, Bewerber-Screening, E-Mails und Interview-Fragen.
- Zusatzmodule: unter anderem Chat Recruiting (WhatsApp-Bewerbungen), Empfehlungsprogramm, Onboarding-Lösung und eine Arbeitgeberbewertungs- und Feedback-Lösung.
Wenn dein Engpass die Organisation eingehender Bewerbungen ist, deckt softgarden laut Funktionsumfang genau diesen Bereich ab.
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Pipeline-Check buchenWo Personalberater zusätzliche Bausteine brauchen
Ein ATS verwaltet, was bereits im Prozess ist. Für Personaldienstleister hängen zwei weitere Schritte direkt am Umsatz:
- Mandatsakquise: Neue Auftraggeber zu gewinnen ist Vertriebsarbeit. softgarden legt seinen Schwerpunkt laut Anbieter auf Ausschreibung, Bewerbermanagement und Onboarding im eigenen Unternehmen. Die Neukundengewinnung für Personalberater planst du deshalb als eigenen Prozess, ob manuell, per CRM oder mit einem Akquise-System.
- Direktansprache passiver Kandidaten: softgarden setzt laut Anbieter auf Reichweite über Stellenanzeigen, Karriereseite und Talent Pool. Wie stark du darüber hinaus Kandidaten direkt ansprichst, hängt von deinem Modell ab, siehe Active-Sourcing-Methoden.
Was kostet softgarden?
softgarden veröffentlicht auf seiner Preisseite (Stand 09/2026) zwei Pakete:
- softgarden Core: ab 199 Euro pro Monat zzgl. MwSt., laut Feature-Vergleich mit ab 5 ausgeschriebenen Jobs inklusive und unbegrenzten Nutzern. Gedacht für Teams, die ihr Bewerbermanagement strukturieren und schnell starten wollen.
- softgarden All-in-One: individuelle Preisgestaltung, laut Feature-Vergleich 20 Jobs inklusive, dazu unter anderem Mandantenfähigkeit für mehrere Standorte oder Marken, interne Freigabeprozesse, erweiterte Automatisierungen und persönlicher Support.
Laut Anbieter lassen sich Pläne nachträglich anpassen, und du kannst softgarden nach einer Demo kostenlos ausprobieren. Persönliches Onboarding, SSO oder Chat Recruiting führt die Preisseite als zubuchbar. Prüfe vor allem, wie viele Stellen du parallel ausschreibst und welche Module du brauchst.

softgarden und recruitpilot: Inbound-Verwaltung und Outbound-Akquise
softgarden und recruitpilot setzen an unterschiedlichen Stellen an. Für softgarden gelten ausschließlich die Angaben des Anbieters:
| Anbieter | Schwerpunkt laut Anbieter | Zielgruppe | Preismodell (Quelle, Stand) |
|---|---|---|---|
| softgarden | Recruiting-Software: Multiposting, Karriereseite, Bewerbermanagement, Onboarding | Start-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand, Enterprise | Core ab 199 Euro pro Monat zzgl. MwSt. (ab 5 Jobs), All-in-One individuell (softgarden.com/de/preise, 09/2026) |
| recruitpilot | Akquise: Unternehmen mit Hiring-Signalen finden, Entscheiderkontakte anreichern, Nachrichten über LinkedIn und E-Mail vorbereiten, Versand nach deiner Freigabe | Personalberater, Headhunter, Personaldienstleister | Starter 390 Euro, Growth 690 Euro, Scale 1.490 Euro pro Monat (netto), 3 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar (recruitpilot, 10/2026), alle Preise |
softgarden organisiert, was bei dir ankommt. recruitpilot setzt davor an: Der Sales Pilot findet Unternehmen mit Hiring-Signalen wie offenen Stellen oder Wachstum, reichert die Entscheiderkontakte an und bereitet personalisierte Nachrichten vor. Das läuft automatisiert, mit deiner Freigabe: Du gibst jeden Lead und jede Nachricht vor dem Versand frei. Wie so ein Outbound-Prozess aufgebaut ist, zeigt unser Artikel zu KI im Vertrieb.
Für wen passt softgarden und wann brauchst du zusätzlich ein Akquise-System?
softgarden passt laut Anbieter zu: Unternehmen vom Start-up bis zum Enterprise, die über Stellenausschreibungen und Karriereseite einstellen und ihr Bewerbermanagement bis zum Onboarding in einem System abbilden wollen.
Ein zusätzliches Akquise-System brauchst du, wenn: dein Geschäft an neuen Mandaten hängt, also in Personalberatung, Executive Search und Personaldienstleistung. Dann ist der Engpass der Nachschub an Auftraggebern, siehe Mandatsakquise in der Personalberatung.
Nächster Schritt
Sieh dir an, wie der Sales Pilot arbeitet
In einer kurzen Demo zeigen wir, wie recruitpilot Unternehmen mit Hiring-Signalen findet und Nachrichten vorbereitet, die du vor dem Versand freigibst, ergänzend zu deinem ATS.
Demo ansehenFazit: Lohnt sich softgarden?
Wenn du als Arbeitgeber ein Bewerbermanagement mit Multiposting, Karriereseite und KI-Unterstützung suchst, lohnt sich ein Blick auf softgarden. Core startet laut Preisseite ab 199 Euro pro Monat zzgl. MwSt.
Für Personaldienstleister stellt sich eine andere Frage: Das Wachstum hängt an neuen Mandaten und an der Direktansprache von Kandidaten. Die pragmatische Antwort: ein ATS wie softgarden fürs Verwalten von Bewerbungen, ein Akquise-System wie recruitpilot für neue Auftraggeber. Weitere Systeme findest du im Bewerbermanagement-Software-Vergleich.
Zuletzt aktualisiert: September 2026