Du suchst eine Manatal Alternative? Dann lohnt sich zuerst ein Blick darauf, wo dein Engpass liegt. Manatal beschreibt sich selbst als KI-Recruiting-Software mit ATS, Recruitment CRM und Sourcing-Funktionen. Wenn dein Problem die Organisation von Kandidaten und Bewerbungsprozessen ist, deckt ein solches System genau diesen Bereich ab. Wenn dein Engpass aber fehlende Mandate und eine dünne Pipeline an Neukunden sind, stellt sich eine andere Frage: Woher kommen die nächsten Aufträge? Dieser Artikel ordnet ein, was Manatal laut eigener Website abdeckt und kostet (Stand 09/2026), und wann ein zusätzliches Werkzeug für die Mandatsakquise sinnvoll ist.

Was ist Manatal?

Manatal ist eine Recruiting-Software mit Büros in Singapur und Bangkok, laut Über-uns-Seite (Stand 09/2026). Auf der Startseite positioniert sich Manatal als KI-Recruiting-Software und nennt 10.000 Recruiting-Teams in mehr als 135 Ländern.

Zielgruppe laut Anbieter: Recruiting-Agenturen, HR-Teams, Headhunter, kleine und mittlere Unternehmen, Startups, große Unternehmen, Freelance-Recruiter und BPO-Unternehmen. Das Recruitment CRM richtet sich laut Feature-Seite ausdrücklich an Recruitment Agencies, Staffing Agencies und Executive Search.

Sprache: Laut Hilfeartikel zur Sprachunterstützung ist die Oberfläche derzeit auf Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch verfügbar. Eingaben und Daten unterstützt Manatal laut Anbieter in allen Sprachen, die Karriereseite lässt sich unter anderem auf Deutsch veröffentlichen.

Preismodell laut Preisseite (Stand 09/2026):

  • Professional: 15 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, 19 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung; bis zu 15 Jobs und 10.000 Kandidaten
  • Enterprise: 35 bzw. 39 US-Dollar pro Nutzer und Monat; unbegrenzte Jobs und Kandidaten, Workflow-Automatisierung
  • Enterprise Plus: 55 bzw. 59 US-Dollar pro Nutzer und Monat; unter anderem Report-Builder, LLM-Integration, Open API, SSO
  • Custom: auf Anfrage
  • Probezeitraum: 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte
  • Add-ons wie der AI Interviewer werden laut Preisseite separat angeboten

Einen breiteren Überblick über Systeme in dieser Kategorie findest du im Bewerbermanagement-Software Vergleich.

Was Manatal laut Anbieter abdeckt

Bevor es um die Frage geht, was Personaldienstleister zusätzlich brauchen, lohnt sich der Blick auf den Funktionsumfang. Alle Angaben stammen von den Herstellerseiten, Stand 09/2026.

Einstieg über Self-Service

Laut Preisseite startest du mit einem 14-tägigen kostenlosen Probezeitraum ohne Kreditkarte, die Pläne sind monatlich oder jährlich buchbar. Wer bisher mit Excel-Tabellen oder Outlook-Ordnern gearbeitet hat, kann so ohne Implementierungsprojekt ausprobieren, ob ein ATS zum eigenen Arbeitsalltag passt.

Bewerbermanagement und Karriereseite

Das ATS bildet laut Anbieter den Bewerbungsprozess ab. Laut Sourcing-Seite teilst du Stellen auf über 2.500 kostenlosen und kostenpflichtigen Kanälen, als Beispiele nennt Manatal unter anderem Indeed, LinkedIn, Monster, ZipRecruiter und SEEK. Karriereseiten erstellst du laut Anbieter ohne technische Hilfe, mit eigener Domain und in deiner bevorzugten Sprache.

KI-Empfehlungen und Anreicherung

Manatal nennt auf der Startseite KI-Empfehlungen für das Kandidaten-Matching, eine KI-Anreicherung von Kandidatenprofilen aus mehr als 20 sozialen und öffentlichen Plattformen sowie einen AI Interviewer für automatisierte Video-Screenings. Für Teams mit vielen Bewerbungen auf wenige Stellen kann das die Vorauswahl beschleunigen.

Chrome-Extension für LinkedIn und andere Plattformen

Mit der People-Match-AI-Extension übernimmst du laut Sourcing-Seite Kandidatenprofile von Plattformen wie LinkedIn, Indeed, GitHub oder Xing direkt in Manatal. Laut CRM-Seite importiert die Extension auch Firmen- und Kontaktprofile von LinkedIn.

Recruitment CRM

Laut Feature-Seite verfolgst du Kunden vom Prospecting bis zum Abschluss, passt die Stufen deiner Sales-Pipeline an, verknüpfst Umsätze mit Jobs, Kunden und Recruitern und kommunizierst über Manatal Inbox per E-Mail mit Leads, Kunden und Kandidaten, inklusive teilbarer Vorlagen.

Zwischenfazit: Manatal deckt laut Anbieter Bewerbermanagement, Sourcing-Werkzeuge und ein CRM für Kunden und Umsätze in einem System ab, mit Preisen pro Nutzer. Wer als Personaldienstleister ein zentrales System für Kandidaten, Stellen und Kunden sucht, findet Manatal in diesem Segment zu Recht auf der Liste.

Was Personaldienstleister zusätzlich prüfen sollten

Als Personaldienstleister oder Personalberater hast du zwei Baustellen: die Kandidatenseite (Stellen besetzen) und die Kundenseite (Mandate gewinnen). Die folgenden Punkte helfen dir bei der Einordnung, egal für welches System du dich entscheidest.

Mandatsakquise: Verwaltung oder aktive Ansprache?

Ein CRM bildet deine Kunden und Deals ab. Die eigentliche Akquise beginnt davor: Unternehmen finden, die gerade einstellen, die richtigen Entscheider identifizieren, eine personalisierte Erstansprache vorbereiten und Follow-ups planen. Der Schwerpunkt von Manatal liegt laut Feature-Seiten auf Kandidatenmanagement, Sourcing und der Verwaltung deiner Kundenbeziehungen inklusive E-Mail-Kommunikation. Kläre in einer Demo, wie weit du damit die Suche nach neuen Zielunternehmen und mehrstufige Ansprache-Sequenzen abbilden kannst. Wie du Neukundengewinnung als Personalberater systematisch aufbaust, beschreibt ein eigener Artikel.

Sprache und Jobbörsen im DACH-Raum

Die Oberfläche ist laut Hilfeartikel auf Deutsch verfügbar. Bei den Jobbörsen nennt Manatal auf der Sourcing-Seite vor allem international verbreitete Kanäle als Beispiele. Wenn du regelmäßig auf StepStone, karriere.at oder jobs.ch veröffentlichst, frag vorab beim Anbieter nach, wie diese Börsen angebunden sind.

CRM-Tiefe für deine Mandatsarbeit

Laut Feature-Seite bietet das Recruitment CRM eine anpassbare Sales-Pipeline und Umsatz-Tracking pro Kunde. Prüfe im Probezeitraum, ob das zu deinem Mandatsprozess passt, etwa bei Honorarmodellen, mehreren Ansprechpartnern pro Kunde oder der Übergabe zwischen Akquise und Besetzung. Worauf es dabei ankommt, steht im Artikel zum CRM für Personaldienstleister.

Wo die KI ansetzt

Die KI-Funktionen, die Manatal auf der Startseite hervorhebt, setzen auf der Kandidatenseite an: Matching, Profilanreicherung, Video-Screening. Das ist nützlich, wenn du viele Bewerbungen sortieren musst. Für die Frage, welche Unternehmen gerade Bedarf haben und wie du sie ansprichst, brauchst du Signale auf Firmenebene, zum Beispiel offene Stellen und Wachstum.

Preislogik

Manatal rechnet laut Preisseite pro Nutzer und Monat ab, gestaffelt nach Funktionsumfang. Rechne für dein Team durch, welcher Plan die Funktionen enthält, die du brauchst, etwa Workflow-Automatisierung ab Enterprise oder API-Zugang ab Enterprise Plus. Einen Überblick, welche Software für Personaldienstleister welche Aufgaben abdeckt, haben wir separat aufbereitet.

Der eigentliche Engpass: Mandate, nicht Bewerbungen

Wenn du ehrlich auf dein Geschäft schaust: Wo steckt das Wachstum fest?

Viele Personaldienstleister, mit denen wir sprechen, haben kein Problem mit der Bewerberverwaltung. Sie haben ein Pipeline-Problem. Zu wenige Mandate, zu wenig systematische Neukundengewinnung, zu abhängig von zwei oder drei Bestandskunden. Fällt einer dieser Kunden weg, wackelt das ganze Geschäft.

Ein ATS organisiert, was du schon hast. Wenn dir Mandate fehlen, liegt der größere Hebel meist an einer anderen Stelle.

Mach es konkret, mit deinen eigenen Zahlen: Wie viele Mandate hast du pro Monat? Wie hoch ist dein durchschnittliches Honorar? Ein Beispiel mit angenommenen Werten: Liegt dein durchschnittliches Honorar bei 8.000 Euro, bringt jedes zusätzliche Mandat 8.000 Euro Umsatz. Eine effizientere Bewerberverwaltung spart Zeit, verändert aber die Zahl deiner Mandate nicht direkt. Beide Optimierungen sind sinnvoll, sie setzen nur an unterschiedlichen Stellen an.

Was wir bei Personaldienstleistern im DACH-Raum oft sehen: Das Team arbeitet operativ sauber. Kandidaten sind gepflegt, Projekte getrackt, Reporting steht. Aber die Akquise läuft über Empfehlungen und Bestandskunden. Stellt ein großer Kunde plötzlich intern ein oder friert sein Budget ein, fehlt ein spürbarer Teil des Umsatzes, und es gibt keinen systematischen Weg, das Loch zu füllen. Das ist dann kein ATS-Thema, sondern eine Frage der Akquise-Infrastruktur.

Die Frage, die du dir vor jeder Tool-Entscheidung stellen solltest: Brauchst du eine bessere Bewerberverwaltung oder mehr Mandate?

Wie du eine Recruiting-Pipeline systematisch aufbaust, beschreibt dieser Artikel im Detail.

Manatal Alternative – im Überblick

recruitpilot und Manatal im Überblick

Vorweg: Manatal und recruitpilot setzen an unterschiedlichen Stellen an. Manatal laut Anbieter bei Kandidaten, Stellen und Kundenverwaltung, recruitpilot bei der Frage, woher neue Mandate kommen. Viele Personaldienstleister stoßen bei der Tool-Suche trotzdem auf beide, deshalb hier eine neutrale Gegenüberstellung.

AnbieterSchwerpunkt laut AnbieterZielgruppePreismodell (Quelle, Stand)
ManatalKI-Recruiting-Software: ATS, Sourcing mit Chrome-Extension und Multiposting, KI-Empfehlungen und Profilanreicherung, Recruitment CRM mit Sales-Pipeline und Umsatz-TrackingRecruiting- und Staffing-Agenturen, Executive Search, HR-Teams, KMU, Startups, Unternehmen, Freelance-RecruiterPro Nutzer und Monat: Professional 15 US-Dollar, Enterprise 35 US-Dollar, Enterprise Plus 55 US-Dollar bei jährlicher Abrechnung; Custom auf Anfrage (Preisseite, Stand 09/2026)
recruitpilotMandatsakquise: Unternehmen mit Hiring-Signalen finden, Entscheiderkontakte anreichern, personalisierte Nachrichten über LinkedIn und E-Mail vorbereiten, Versand erst nach deiner FreigabePersonalberater, Headhunter, PersonaldienstleisterStarter 390 Euro, Growth 690 Euro, Scale 1.490 Euro pro Monat (netto), 3 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar (recruitpilot, Stand 10/2026), alle Preise

So arbeitet recruitpilot: Der Sales Pilot findet Unternehmen mit Hiring-Signalen wie offenen Stellen oder Wachstum, reichert die Kontakte der Entscheider an und bereitet personalisierte Nachrichten über LinkedIn und E-Mail vor. Du gibst jeden Lead und jede Nachricht vor dem Versand frei, die Akquise läuft also automatisiert, mit deiner Freigabe.

Die Preismodelle folgen unterschiedlicher Logik: Manatal rechnet pro Nutzer ab, recruitpilot pro Paket und Monat. Das spiegelt, dass beide Werkzeuge unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Ob und in welcher Form du Unternehmen per E-Mail oder LinkedIn erstmals ansprechen darfst, hängt vom Einzelfall ab, lass das anwaltlich prüfen.

Einen breiteren Recruiting-Software Vergleich 2026 findest du hier.

Wann Manatal passen kann und wann du ein Akquise-Werkzeug brauchst

Es gibt nicht das eine Tool, das für alle am besten ist. Die Herstellerangaben helfen, Manatal einzuordnen.

Manatal kann passen, wenn du:

  • ein ATS mit Sourcing-Werkzeugen und integriertem Recruitment CRM in einem System suchst
  • eine Recruiting- oder Staffing-Agentur, ein HR-Team oder ein Freelance-Recruiter bist, also zu den Zielgruppen gehörst, die Manatal selbst nennt
  • im Self-Service mit einem kostenlosen Probezeitraum starten willst
  • ein Preismodell pro Nutzer bevorzugst, laut Preisseite ab 15 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung
  • von Spreadsheets auf ein zentrales System für Kandidaten und Kunden umsteigen willst

Ein zusätzliches Werkzeug für die Mandatsakquise lohnt sich, wenn:

  • dein Geschäftsmodell auf aktiver Neukundengewinnung basiert und die Zahl der Mandate dein Engpass ist
  • du Unternehmen mit offenen Stellen und Wachstum systematisch finden und ansprechen willst
  • du Nachrichten über LinkedIn und E-Mail vorbereiten lassen, aber vor dem Versand selbst freigeben willst
  • deine Akquise heute komplett an deiner eigenen Zeit hängt und sich das nicht mit Bewerbermanagement lösen lässt

Der entscheidende Punkt: Die Frage ist nicht Manatal oder recruitpilot, sondern: Wo liegt dein Engpass? Wenn du Bewerbungen und Kandidaten besser organisieren willst, schau dir ein ATS wie Manatal an. Wenn du nächsten Monat neue Mandate brauchst, weil dein größter Bestandskunde gerade intern einstellt, brauchst du eine Akquise-Infrastruktur. Beide Werkzeuge können nebeneinander laufen.

Das ist keine Wertung, sondern eine Einordnung. Wer das eine braucht, soll das eine nehmen. Wer das andere braucht, sollte an der richtigen Stelle investieren.

Pipeline-Check: Mandate statt Bewerberverwaltung

Wenn du diesen Artikel bis hierher gelesen hast, liegt dein Engpass wahrscheinlich nicht nur in der Bewerberverwaltung. Du brauchst mehr Mandate, mehr Pipeline, mehr systematische Neukundengewinnung.

recruitpilot ist dafür gebaut: Unternehmen mit Hiring-Signalen finden, Entscheider anreichern, Ansprache über LinkedIn und E-Mail vorbereiten. Automatisiert, mit deiner Freigabe vor jedem Versand.

Lass uns in einem kurzen 15-Minuten-Gespräch prüfen, ob das für dich passt.

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